Herzlich Willkommen beim Heidelberger Freundeskreis Kumamoto!

Seit 1991 sind wir der kompetente Ansprechpartner rund um die Städtepartnerschaft zwischen Heidelberg und Kumamoto, der modernen, geschichtsreichen Stadt im Herzen Kyûshus, Japans zweitgrößter Insel.

Wir möchten Sie auf dieser Website über unsere Ziele informieren und Sie außerdem über aktuelle

Veranstaltungen auf dem Laufenden halten. Gerne begrüßen wir Sie auch bei unseren Treffen und Veranstaltungen. Wenn Sie unseren Verein unterstützen möchten, so freuen wir uns auf Ihre Mitgliedschaft.

Aktuelles und Interessantes

 

Die Stadt Kumamoto

Partnerstadt Heidelbergs

seit 1992

Lage

auf Kyûshû, der südlichsten der vier Hauptinseln Japans; Kumamoto ist die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur und drittgrößte Stadt auf Kyûshû

Einwohner  

über 740.000 (Stand: 2016)

Zeitverschiebung

plus 8 Stunden

Währung 

Yen

Offizielle Sprache

Japanisch

Universität/ Studierende 

Zwölf öffentliche und private Universitäten und Fachhochschulen mit insgesamt rund 30.000 Studierenden, darunter die staatliche Universität Kumamoto sowie die Universität der Präfektur Kumamoto

Wichtigste Wirtschaftszweige  

Dienstleistungsbereich, Groß- und Einzelhandel, Lebensmittelhandel, Hightech-Industrie, Biotechnologie (Die Insel Kyûshû ist auch bekannt als „Silicon Island“ Japans)

Partnerstädte

Guilin (China), San Antonio (USA), Heidelberg, Fukui (Japan)

   
   
 

Ein Partner am anderen Ende der Welt ( RNZ Mai 2017)

Freundeskreis Kumamoto wird 25 Jahre alt - Spende von 10 000 Euro für Erdbebenopfer in Japan

 

Mit nur 23 Mitgliedern hat der kleine Heidelberger Freundeskreis Komamoto stolze 10 000 Euro für die Erdbebenopfer in der japanischen Partnerstadt gesammelt. Vorsitzender Hans-Jürgen Howoldt übergab die Spende in Kumamoto persönlich an Oberbürgermeister Kazufumi Ohnishi. Die Aktion ist Zeichen einer lebendigen Beziehung zwischen Heidelberg und seiner Partnerstadt auf der Insel Kyushu. "Über eine Entfernung von über 9000 Kilometer hat sich ein reger Austausch entwickelt", sag Hans-Günther Sonntag vom Freundeskreis.

Schon 1961 hatte das Familienministerium für Kumamoto um eine Partnerschaft geworben, zunächst vergeblich. Die Japaner ließen sich nicht entmutigen und begannen eine inoffizielle Partnerschaft. So wurde das Heidelberger Musical  "Student Prince" im Theater von Kumamoto aufgeführt. Ein Foto zeigt einen begeisterten Oberbürgermeister Reinhold Zundel auf der Bühne. Unter Oberbürgermeisterin Beate Weber wurde die Partnerschaft 1992 auch offiziell vom Gemeinderat besiegelt. Eigentlich ist der Freundeskreis ein Jahr älter, er richtet sich jedoch mit dem Jubiläum nach dem offiziellen Start der Partnerschaft.

Kumamoto hat 740 000 Einwohner und zwöf Universitäten mit 30 000 Studenten. Sie wird auch die "Stadt der Wälder" genannte, der Gingko Biloba ist der Stadtbaum. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Hightech-Industrie und die Biotechnologie.

Karl Saueressig vom Vorstand des Freundeskreises hat sechs Jahre in Japan gelebt und ist mit einer Japanerin verheiratet: "Die Japaner lieben die westliche klassische Musik mit Bach, Brahms und Beethoven. Sie haben sich am deutschen Rechtssystem orientiert und bewundern den deutschen Atomausstieg." Seit Jahrzehnten gibt es zwischen den Medizienern des Kumamoto City Hospitals und des Universitätsklinikums Heidelberg einen Austausch.

Mit dem Erdbeben vor einem Jahr ist das Leben in Kumamoto aus dem Takt geraten. Viele Bewohner wurden obdachlos. Die meisten hatten keine (teure) Erdbebenversicherung. Manche haben ein Haus verloren, das sie noch gar nicht bezahlt hatten. Das Partnerkrankenhaus muss abgerissen werden. "Die Japaner leben mit den Urgewalten der Natur", erklärt Saueressig. Nach jedem Erdbeben bauen sie ihr Leben neu auf. Die blauen Plastikdächer für Obdachlose verschwinden langsam - in der bestehenden entsteht eine neue Stadt. Ein neues Krankenhaus wird gebaut. Sogar die schwer beschädigte Burg, die für Kumamoto ähnlich bedeutsam ist wie für Heidelberg die Schlossruine, wird restauriert.

Zm Jubiläum wirbt der Verein um neue Mitglieder. Dieses Jahr gibt es unter anderem das beliebte Aikido-Seminar mit dem japanischen Großmeister Sakabe san. Alle zwei Jahre organisiert der Freundeskreis Bürgerreisen in die Partnerstadt. Neu ist eine Partnerschaft zwischen dem Bunsen-Gymnasium und Schulen in Kumamoto. Und zum Heidelberger Herbst wird eine japanische Delegation zu Gast sein.

 

 

Digitale Edition japanischer Querrollen

Heidelberger Wissenschaftler machen historische Dokumente im Internet frei zugänglich.

 

Japanische Querrollen, die aus Textpassagen und Malereiszenen bestehen, werden in der Öffentlichkeit nur selten gezeigt. Ein Team von Studierenden und IT-Spezialisten hat nun unter Leitung von Prof. Dr. Melanie Trede vom Institut für Kunstgeschichte Ostasiens eine Website realisiert, auf der diese kunst- und religionshistorisch bedeutsamen Dokumente abrufbar sind. Neben wenig bekannten Querrollen umfasst die digitale Edition auch solche, die bislang noch nie publiziert wurden. Der Schwerpunkt liegt auf Werken aus dem Zeitraum 14. bis 19. Jahrhundert, die den buddhistisch-shintoistischen Gott Hachiman preisen. Die digitalen Querrollen sind unter der Adresse http://hachiman.uni-hd.de frei zugänglich. Gefördert wurde das Digital Humanities-Projekt vom Field of Focus 3 "Kulturelle Dynamik in globalisierten Welten" - einem der vier interdisziplinären Forschungsfelder, die im Rahmen der Excellenzinitiative im "Zukunftskonzept" der Universität Heidelberg verankert sind.

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